Rekorde sind zum brechen da?

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Sind die Grenzen eigentlich unendlich?

Der aktuelle Weltrekord im Marathon liegt bei sagenhaften 2 Stunden, 2 Minuten und 57 Sekunden.
Nun schickt sich Sportartikel-Gigant NIKE an mit dem Projekt “Breaking2” die 2-Stunden-Marke zu knacken. Die NIKE-Athleten Eliud Kipchoge aus Kenia, Lelisa Desisa aus Äthiopien und Zersenay Tadese aus Eritrea sollen um fast 3 Minuten schneller werden und am Ende muss 1:59:59 auf der Uhr stehen.
Auf einem Trail wird dieser Rekord freilich nicht fallen, nein, wir reden natürlich vom Straßenmarathon und dennoch lässt sich solch ein Vorhaben auch auf Trail-Running übertragen:
“Wäre es in den kommenden Jahren möglich, dass der UTMB in unter 20 Stunden gelaufen wird?” Dort war zumindest die Siegerzeit 2016 weit entfernt vom Streckenrekord.

NIKE erklärt in der Pressemitteillung, dass Sportlicher Ehrgeiz, physische Höchstleistung und die Leidenschaft ein solches Ziel zu verfolgen, alleine nicht ausreichen und deshalb ein Stab an Biomechaniker, Psychologen, Ernährungswissenschaftler, Designer, Datenanalysten den Läufern Tag und Nacht zur Seite stehen.

Wie seht ihr das? Sind Rekorde im Laufsport unendlich oder endlich?

1 Kommentar on "Rekorde sind zum brechen da?"

  1. Dennis Hanitsch

    Ich bin jetzt 39 Jahre alt und habe zumindest persönlich für mich entschlossen keinen persönlichen Rekorden mehr hinterher zu laufen. Schneller, höher, weiter: das verursacht doch nur Stress. Ich laufe gerne, egal wo – aber frei ist man doch nur dann, wenn die Laufuhr und das Handy zu hause bleiben; kein GPS jeden tritt verfolgt und die Sekunden auf der Uhr eigentlich nur zeigen, dass man ständig älter wird…
    Menschen sind keine Maschinen und es sich Grenzen gesetzt und wer diese überschreitet wird mit seiner Gesundheit auf der Strecke bleiben…

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