Countdown läuft: der TAR startet am Samstag. Eine Frage des Spirits!

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Wenn am Freitagabend der UTMB startet, werden wieder Zehntausende Menschen in Chamonix den Helden des wohl berüchtigtsten Trail-Rennens zujubeln. Oft verliert man dabei jedoch das härteste Etappenrennen für Zweierteams aus den Augen. Der GORE-TEX Transalpine Run. Für viele Läufer keine leichte Entscheidung: Saisonhöhepunkt beim TAR oder in Chamonix. Bei uns in der Trail-Redaktion sind nächste Woche jedenfalls alle Augen auf das Rennen gerichtet, das mit der bereits 14. Auflage am kommenden Sonntag startet.

Heuer begeben sich knapp 300 Läuferpaare an den Start in Garmisch-Partenkirchen, um auf hochalpinen Trails in sieben Tagen die Alpen zu überqueren. Neuheiten beim diesjährigen TAR sind eine leichte Adaption der Strecke sowie der RUN2, bei dem „nur“ die ersten beiden Etappen des TAR mitgelaufen werden. Allein hierfür sind dieses Jahr bereits 100 Teams angemeldet.

Was den Transalpie aber von jeher auszeichnet ist die Herausforderung für die Teams. „Das Geheimnis des Erfolges liegt wohl darin, wie man am besten den Teamgedanken umsetzt. Also die Schwächen des Partners akzeptiert“, weiß Annette Hanssum von GORE-TEX. „Sieben Tage sind lang, das schweißt zusammen und macht auch den Charakter des TAR als Teamwettbewerb aus. Beeindruckend ist für mich immer wieder, wie emotional die Athleten im Ziel reagieren, wenn sie die letzten Meter geschafft haben.“

Strecke:
Von Garmisch-Partenkirchen aus geht es in sieben Etappen bis ins italienische Brixen. Insgesamt müssen 257,5 km sowie 16.454 Hm zurückgelegt werden. Als Königsetappe gelten die 47,9 km von Imst nach Mandarfen am dritten Tag. Doch richtige Highlights kann man fast jedem Tag erleben. Der abwechslungsreiche Kurs führt die Läufer mit seinen tollen Trails auf Höhen von fast 3.000 m.

Favoriten des diesjährigen TAR:
Bei den Herren könnte das Spitzenfeld breiter nicht sein – etwa fünf Teams haben sehr gute Chancen, den 14. Transalpine Run zu gewinnen. Thomas Farbmacher und sein Partner David Wallmann gelten als heiße Kandidaten. Farbmacher, der bereits zweimal den ZUT gewinnen konnte, wählte den jungen Wallmann, als er nach dem Ausfall Peter Fankhausers einen Ersatz suchte.

Des Weiteren gibt es das Team um den Vorjahres-Sieger der ersten Etappe, Sebastian Hallmann, der zusammen mit Lukas Nägele, Sieger des Ultratrail Lamer Winkel, antritt.

Starke Konkurrenz stellen auch Team Salomon Running 1 – mit den Baur-Brüdern Matthias und Marcus – sowie Moritz auf der Heide und sein Teampartner Nils Riegel (ursprünglich mit Flo Neuschwander gemeldet) dar.

Bei den Damen wird es wohl wie im Vorjahr auf ein Duell hinauslaufen: zwischen den jungen Schwedinnen Lina und Sanna El Kott Helander mit der Startnummer 1 und dem Team Viking Footwear mit Ina Forchthammer und Sahra Dörschlag.

In der Kategorie Mixed ist das Team Gore Wear um Eva Sperger und den Briten Jamie Ramsey Favorit. Sperger siegte beim UTLW, Ramsey lief 17.000 km von Vancouver nach Buenos Aires. Dicht dahinter, oder knapp davor, vermutet man das Team Salomon Running mit Susi Lell und Daniel Jochum.

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